Ich höre immer mal wieder, dass sich bei Leuten in der Erhaltungsphase alte Gewohnheiten einschleichen. Zwar nehmen die dann nicht viel zu aber immerhin genug, um sich Gedanken zu machen, was da schief läuft. Natürlich wissen alle, die wir betreuen, dass der persönliche Plan ja nur aus der Schublade geholt werden muss. Aber dann ist hier ein Fest, da ein Essen, die Wildsaison im Herbst hat begonnen…
Also, was können Sie tun, um es gar nicht soweit kommen zu lassen?
Lebensmittelhersteller werben mit Grosspackungen und einem niedrigeren Preis als bei kleineren Packungsgrössen. Auch in Restaurants ist die Maxi-Portion oft im Verhältnis billiger als eine kleiner Menge. Und oft ist dann das letzte Pommes -Frites sowieso kalt und schmeckt gar nicht mehr gut. Oder die Hälfte der Grosspackung wird weggeweorfen, weil nach der ersten Schlemmerorgie die Lust vergangen ist und die Ware vergammelt…
Ich gehe öfter mal ins Lokal, meist mit Frau oder Freunden. Und da bestelle ich mit Wonne die Maxi-Portion. Mit zwei kleineren Tellern und zweimal Besteck. Und die teilen wir uns dann, sind beide satt und es hat bis zum letzten Bissen lecker geschmeckt. Dabei haben wir nur rund die Hälfte der Kalorien verzehrt, die wir mit der normalen Portion intus hätten. Das Auge ist halt massgeblich daran beteiligt, das „Ich bin satt-Signal“ zu generieren.
Und mit den Grosspackungen halten wir es so, dass wir darauf achten, dass die Ware darin portioniert verpackt ist. So essen wir automatisch weniger. Und wenn’s Knabberzeugs ist, so liegt es eben nicht beim Buch oder Fernseher sondern in der Küche. So dass wir jedesmal entscheiden müssen, ob wir grad jetzt wirklich aufstehen wollen, um was zu holen.
Machen Sie es doch auch mal so und teilen Sie uns hier Ihre Erfahrungen mit.
Herbstliche Grüsse aus Küsnacht ZH
Hanspeter Eberle
PS: Der nächste kostenlose Stoffwechsel-Vortrag ist am 15. Oktober 2008. Und hier geht’s direkt zu Ihrer Einladung:
http://www.chisana.ch/fileadmin/Metabolic_Stoffwechsel/MB_Einladung_PDF/MB-Einladung-aktuell.pdf